DANIEL HERZIG

 

Daniel Herzig war sozusagen ab der Geburtsstundestunde von NIL (damals Riverstar) dabei. Er war maßgeblich an der Entwicklung des Modells „B-core“ beteiligt. Es fordert und macht viel Spaß seine Innovativen und Ideen in die Entwicklung einzubringen.


Beruf:
Student

Wohnort:
Graz

Alter:
27

Boot:
Drago Rossi – fish/mafia/squashtail

Lieblingsspot:
Kuchl/big Joe/Montreal

Fluss:
Untertalbach, Defereggenbach

 
NIL: Daniel, du paddelst jetzt seit 17 Jahren und kommst ursprünglich aus dem Slalomsport.
D: Genau, mit 10 Jahren begann ich beim Verein „Forelle Steyr“ Slalom zu fahren, aber seit vier Jahren gehört meine Liebe dem Rodeosport.

NIL: Wie kam es zu diesem plötzlichen Umschwung?
D: Bei einem Trainingslager an der Salza wurde uns der Film „whater of wisdom“ von Arnd Schäftlein gezeigt. Da entschloss ich für mich, dass es mehr gibt als nur Stangen und Slalomkanäle und wollte die Wildwasserwelt erobern und fette Wellen surfen.

NIL: Zum Auftakt deiner Rodeokarriere hast du, gerade einmal siebzehn, das trashige „Hardcore – Rodeo“ in Bergheim gewonnen.
D: Ja, ich bekam meine Spritzdecke nicht auf (ha,ha)

NIL: Du bist bis zuletzt im Team Riot gefahren.– Wie kam es dazu?
D: Bei einem Trip nach Montreal. Ich hatte mit 17 einen Ferialjob bei BMW angenommen und danach einen last – minute Flug nach Montreal genommen um dort dicke Wellen zu surfen. Bei der big Joe wave habe ich Corren kennen gelernt und den Tekno von Riot ausprobiert. Wir haben ein paar Paddeltage verbracht und Corren hat mich ins Team Riot aufgenommen.

NIL: Man nennt Dich Helix – Herzig . Du warst einer der ersten in Europa der diesen komplexen Trick heraussen hatte?! Was ist dein Geheimnis?
D: Analysieren! Ich habe mich von Steve Fishers Video inspirieren lassen. Den Flip-turn konnte ich schon und den Helix hatte ich danach relativ bald.

NIL: Es heisst, du hättest in deinem Keller einen äusserst radikalen Prototypen gelagert. Gerüchten zufolge soll es eine unfahrbare Wellenrakete sein?!
D: he,he! Nach der WM in Graz habe ich bei Robson gejobt und nach der Arbeit an meinem ersten Kajak geshaped( da möchte ich gleich noch mal einen Dank an die Jungs in der Werkstatt schicken). Nun, das Ding ist etwas anspruchsvoll zu handeln und rollen ist nur mit einem langen Paddel möglich.

NIL: Du fährst jetzt für Drago Rossi, was hältst du von den neuen Modellen?
D: Drago Rossi hat zur Zeit die interessantesten Designs am Markt.

NIL: Wie war dein jetziger Trip in Amerika?
D: Ich war viel unterwegs, aber es hat grossen Spass gemacht. Zuerst bin ich nach Toronto geflogen, dann mit dem Zug nach Montreal. Dort hat mich Corren abgeholt und wir gingen fünf Tage lang Bootfahren. Corren machte ein paar Aufnahmen für sein big air - Lehrvideo.

Dann ging es nach Ontario. Dort habe ich zusammen mit Daniel Toros als Kafaklehrer gejobt. Nach zweienthalb Wochen „harter Arbeit“ habe ich wieder fünf Tage in Montreal „abgesurft“. Dann noch einmal für einenthalb Wochen zurück ins „MKC“(Madwaska Kayak Center) und vorm Rückflug aus Toronto noch einmal einen Fünftages-Stop in Montreal.

NIL: Was hast du in nächster Zeit geplant?
D: Zuerst den Abschluss vom ersten Studienabschnitt – Slavistik (Slovenisch-russisch) und dann natürlich viel Bootfahren.

NIL: Danke für deine Zeit Daniel!






home tellafriend sitemap top